Wie es laufen sollte

Ich habe ein paar Tage hin- und her überlegt, wie ich ein privates Projekt (nennen wir es mal so) organisieren kann. Es sind Freunde involviert, die in unterschiedlichen Städten wohnen. Wir kommunizieren über Slack und treffen uns gelegentlich, aber ich habe das Gefühl, dass das anstehende Projekt etwas größer ist und wir im Slack den Überblick verlieren würden.

Kanban also. Nein, nicht ganz. Das wird kein richtiges Kanban, aber es werden Elemente daraus. Softwareboard (ja, grummel grummel) mit Slack-Integration ist also das Mittel der Wahl. Wir starten ganz einfach. Eine Swimlane: Optionenpool, Commitment, In Arbeit, Erledigt. Die Integration mit Slack sorgt dafür, dass Updates in einen bestimmten Kanal gepusht werden. Informationstrigger in unser Kommunikationstool also. Es wird vermutlich viel asynchron passieren. Mal schauen, ob die Integration eher nützlich oder nervig ist.

Das sind alles Experimente. Kann auch gut sein, dass die Vorgehensweise nach ein paar Wochen wieder fliegt. Am Rande: wir kennen für uns „why“ und „what“ ganz gut. Das „how“ machen wir auf dem Weg, ausgehend vom gerade genannten Startpunkt.

Warum „Wie es laufen sollte“? Weil Installation und Integration unglaublich einfach waren. Zwei Ressourcen:

  1. https://kanboard.net/documentation/installation
  2. https://kanboard.net/plugin/slack

 

This could have been the answer to so many questions

42 days. I am on a 42 day streak. I achieved all Apple Watch activity targets 42 days in a row. I just can’t prove it.

Yesterday, I had to reset my iPhone to factory settings. Afterwards, I also had to reset my Apple Watch, as the devices didn’t pair anymore. Because of whatever reasons, most likely including my stupidity, I lost 2 days of activity data. You can see it in the screenshot below.

As far as I understood, I am not able to restore these. The streak now stopped at 39 days, although I completed all three activity targets on February 10th and 11th.

So what else could I do but end the day with a 300% badge? Makes up for nothing, but it was a great day to start the next streak of #dontbreakthechain. The official counter is back at one now.

 

$setup += mStand

Auf dem Schreibtisch parkt der Computer jetzt auf einem mStand, die Maschine davor. Das fühlt sich deutlich angenehmer an. Ich bin besonders überrascht davon, wie gut es sich anfühlt, nicht ständig nach unten auf den Laptop-Monitor zu schauen. Direkt vor der Nase, wie im Büro. Klare Empfehlung.

 

Ich war diese Woche fleißig. #dontbreakthechain

Eine Woche lang alle Aktivitätsziele mit der Apple Watch erreicht. Dafür gibt es einen netten Erfolg. Bei der Sache bin ich der Aufforderung von Volker Weber gefolgt. Seine Serie dürfte demnächst bei 600 Tagen landen, wenn ich das richtig verfolgt habe.

Die kommende Woche wird schwieriger. Beruflich unterwegs, Besuch am Wochenende.  Ich schaue aber lieber auf morgen. Dann ist Tag 8 an der Reihe.

 

InstaMaster / InstagramUploader für macOS

Ich habe gestern eine Möglichkeit gesucht, Fotos auch vom Mac auf Instagram hochzuladen. Geht mit InstaMaster aus dem App Store. Zur Verwirrung des Anwenders nennt sich das Programm auf dem Mac nach der Installation InstagramUploader.

In der Basisversion kann die Instagram Timeline angeschaut werden. Ebenso ist es möglich, Beiträge zu liken, Accounts zu folgen und nach Hashtags zu suchen. Für einen 4,99€ In-App Kauf wird die Upload-Funktion freigeschaltet.

Diese stellt sich nicht als sonderlich komfortabel heraus, funktioniert aber zuverlässig. Das gewünschte Foto oder Video kann per Drag & Drop in dem Menü abgelegt werden. Für den Beitrag und Hashtags ist ein Textfeld vorhanden. Es gibt keine Autovervollständigung, wie sie aus der Instagram-App für Smartphones bekannt ist. Nach dem Upload schließt das Menü leider nicht selbständig.

Falls das Erstellen von Beiträgen am Mac für euch auch interessant ist, kann diese Anwendung euch helfen. 4,99€ für diese Funktion werden im App Store-Kontext vermutlich als viel Geld angesehen. Ich sehe das in der Regel nicht so kritisch. Bei etwas besserer Usability würde ich das Thema hier gar nicht ansprechen.

InstaMaster/InstagramUploader im App Store

Timeline und Upload-Dialog von InstaMaster bzw. InstagramUploader

 

Apple Watch: aktuell genutzte Watch Faces und bisherige Eindrücke

Die Apple Watch sitzt jetzt seit etwa vier Wochen an meinem Handgelenk. In dieser Zeit habe ich mehrere Watch Faces ausprobiert. Schwierigkeiten bereiten mir derzeit noch die Komplikationen (no pun intended). Mal möchte ich sie alle verschwinden lassen, mal will ich sie eine Touch-Geste weit entfernt haben. Mittlerweile hat sich aber eines als für mich Standard herausgestellt:

Zifferblatt 1: Aktivität Digital

Derzeit sieht die Uhr so aus: Zifferblatt Aktivität Digital, Temperatur, Datum, Trainings als Komplikationen am Rand. Uhrzeit und Aktivität prominent platziert. Was mir nicht sonderlich gut gefällt, sind die redundanten Aktivitäts-Informationen in Form von Zahlen und Ringen.

Die derzeitigen Ziele von 600 Kalorien, 30 Minuten Trainieren und 12 Stunden mit mindestens einer Minute Aktivität im Stehen muss ich demnächst überarbeiten. Werktags ist das zu wenig, da ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre und eine Strecke jeweils 25-30 Minuten in Anspruch nimmt. Nur machen mir die derzeit faulen Wochenenden noch etwas Angst. Ich möchte vorsichtig vorgehen, denn don’t break the chain von vowe soll in diesem Jahr auch für mich gelten.

Zifferblatt 2: Modular

Die werktäglichen Runden mit dem Fahrrad sind auch der Grund dafür, warum ich die Komplikation für Training gerne mit auf dem Screen habe. So sind es zwei Aktionen, bis mein Workout startet. Das brauche ich mindestens 2 Mal am Tag. Lohnt sich also.

Das Zifferblatt Modular wäre mein Favorit, wenn es nicht dieses Problem mit der Anordnung der Komplikationen gäbe. Ich habe derzeit noch kein Setup gefunden, dass ich wirklich perfekt finde. Es sieht immer unaufgeräumt aus, die Ränder links und rechts sind unterschiedlich. Überall steht etwas über. Zu erkennen an der Uhrzeit und den Aktivitätsringen.

Mickey sorgt gelegentlich für Erheiterung in meinem Umfeld. Die Ansage der Uhrzeit brachte bisher fast jedem Menschen in meiner Nähe ein Lächeln ins Gesicht.

Zifferblatt 3: Mickey

Besonders morgens, wenn Mickey ein lockeres „Guten Morgen, Kumpel!“ an die Uhrzeit hängt.

 

Dann ist da noch X-Large. Das trage ich ebenfalls gelegentlich und versuche die Farbe immer an meine Kleidung anzupassen. Das wird sich sicherlich wieder legen, aber mir gefällt die schlichte, digitale Angabe der Uhrzeit.

Insgesamt läuft es mit der Apple Watch so, wie ich es zuvor erwartet hatte. Die Uhr habe ich mir zugelegt, weil ich sie zu einem sehr, sehr guten Preis bekommen habe. Meine Erwartungen waren nicht sonderlich hoch, da viele der Funktionen für mich weniger nützlich sind. Klar, für das Tracking von Aktivität macht sie genau das, was ich machen möchte. Sie ist in dieser Richtung bisher auch mit Abstand das beste Gerät, das ich mit mir herumschleppe.

Zifferblatt 4: X-Large

Allerdings benötige ich keine iMessage SMS, WhatsApp oder sonstige Notifikation an meinem Handgelenk. Mein Telefon macht nur bei Anrufen Alarm. iMessage und SMS haben einen Vibrationsalarm und es stört nicht, wenn ich den Mal nicht mitbekomme. Der Rest kann ohnehin warten. Am Handgelenk fällt die Vibration viel häufiger auf. Das hat schon zu viele Gespräche und meine Konzentration gestört.

 

 

Kleinigkeit. Verwirrt mich trotzdem.

In unserem Haushalt bin ich _nicht_ die einzige Person, die unser Sonos System zu schätzen weiß. Auch nach Jahren immer noch eine wundervoll Sache und mit der im letzten Jahr erschienenen Version der Play:5 in eine ganz neue Dimension vorgestoßen. Dennoch gibt es im Controller für OS X diese Kleinigkeit, diesen Mini-Mindfuck, der mich immer wieder erwischt und aus dem Konzept bringt: In der Playlist wird der derzeit abgespielte Song mit einem „Play“-Symbol angezeigt. Oben bei der Musiksteuerung kann ich auf „Pause“ drücken, um den Song zu pausieren. Das ist schon logisch und erklärbar, aber immer noch nichts für meine Intuition.

Screenshot_31_03_16__16_13

Schauen wir mal, ob Sonos das wirklich ernst meint:

Wobei weiterleiten und ändern immer noch zwei unterschiedliche Dinge sind. So weit denke ich dann doch noch mit.

 

Erste Schritte am Piano – ein Experiment mit Skoove

Interessiert hat es mich schon lange. In meinem Kopf hat sich der Gedanke festgesetzt, dass Klavier spielen die beste Grundlage für das Erlernen weiterer Instrumente ist. Ich spiele schon seit längerer Zeit Gitarre, allerdings eher auf Basis von Akkorden und auswendig lernen. Daher konnte ich nie wirklich eine Brücke zu anderen Instrumenten schlagen.

Kürzlich habe ich erstmals seit vielen, vielen Jahren einen Blick in eine c’t geworfen. Dort wurde Skoove vorgestellt. Ein Startup aus Berlin das über ein Webinterface Klavierunterricht anbietet. Der Artikel und einige Prokrastinationsgründe aus anderen Bereichen meines Lebens haben mich dann in den Music Store in Köln geführt, wo ich mir kurzerhand ein Einsteigerpiano, das Roland F-20-CB, gekauft habe. Roland bewirbt das Piano als optimales Einstiegsgerät für Kinder – wird mir sicher nicht schaden. 88 Tasten, USB Interface, in dem Preissegment die angenehmste Tastatur (sagt man das so?) aller vorhandenen Geräte. Das reichte mir aus. Auf geht’s!

Ich bin wirklich fasziniert davon, wie einfach die Einrichtung des Klaviers in Skoove läuft: Aufbauen, anschließen, linke Taste, rechte Taste, Gerät erkannt. Dann noch auswählen, ob ich per Kopfhörer, Lautsprecher oder PC-Lautsprecher den Sound wiedergebe – fertig! Das hat das Team aus Berlin schon mal richtig, richtig gut gemacht.

Die ersten Lektionen wirken leicht, vielleicht sogar etwas zu leicht. Aber der Schein trügt. Die Schwierigkeit der Lektionen steigt für einen unbedarften Anfänger wie mich recht schnell. Zügig kommt die linke Hand dazu – zunächst als 1:1 Begleitung der rechten Hand. Noch im ersten Grundkurs folgt dann aber bereits eine Bassbegleitung, die mir einiges abfordert. Die Übungslektion dauert dann nicht mehr 5-10, sondern eher 30 und mehr Minuten. Ist aber richtig so, denn hier liegt der Spaß!

Frustration kommt bei mir nicht auf. Die Lektionen sind so aufgebaut, dass sie sich weitestgehend nach mir richten: zunächst wird die zu erlernende Melodie vorgespielt. Dann spiele ich in eigenem Tempo, Note für Note schreitet der Fortschrittsbalken dabei voran. Hier verbringe ich die meiste Zeit der Lektionen und versuche Tempo, Betonung und Notenlänge bereits selbst auszuarbeiten. Am Ende folgt dann noch gemeinsames Spiel mit dem Computer.

Skoove wechselt dabei zügig von der Nummerierung der Finger für das Spielen zu Noten. Auf dem Bildschirm sehe ich stets ein virtuelles Klavier im unteren Bereich, oben sind die Noten dargestellt. Ich persönlich habe mich von Beginn an an den Noten orientiert. Meine Vorstellung ist, dass ich mir dadurch mittelfristig direkt das Lesen aneignen kann. Das genannte Klavier am unteren Bildschirmrand bekommt nur minimale Beachtung.

Die Webanwendung funktioniert bisher absolut reibungslos. An der einen oder anderen Stelle wird klar, dass hier ein Startup am Werk ist. Das ist allerdings nicht zwingend negativ gemeint! Zwar bin ich etwas irritiert, dass mir bei der Nutzung von Safari vorgeschlagen wird, doch lieber auf Chrome zu wechseln, aber im Vergleich zu den positiven Dinge kann ich darüber hinwegsehen: keine Überfrachtung mit Features – das Wesentliche läuft. Und es geht um das Wesentliche. Ein Minimum Viable Product, aber nicht mehr auf kleinster Stufe! An Skoove wird fleißig gebaut. Kürzlich kam ein Feature hinzu das die Benutzung von Akustik-Pianos erlaubt. Benötige ich für mich nicht unbedingt, ist aber eine tolle Ergänzung, um weitere Kundengruppen zu erreichen.

Ich wünsche mir, dass weiterhin so sinnvoll an dem Produkt gebaut wird. Nett fände ich persönlich Verbesserungen bei Anzeige, Navigation und Umgang mit dem eigenen Fortschritt. Es muss nicht alles gamifiziert werden, aber der Bereich ist schon sehr basic.

Die ersten Lektionen in Skoove sind, nach Registrierung, kostenlos verfügbar. Das Premium-Abo mit vollem Zugriff kostet 9,95€ im Monat. Für jemanden wie mich, der in der aktuellen Situation definitiv keine festen Zeiten bei einem Lehrer in den Alltag einbauen kann, ist das meiner Meinung nach eine perfekte Lösung zu einem absolut fairen Kurs. Vielleicht bin ich sogar etwas überrascht über den niedrigen Preis.

Unterm Strich herrscht aber Begeisterung. Ich freue mich schon auf die nächsten Stunden mit dem Pianoexperiment und werde an dieser Stelle berichten.

 

Fokus mit Musik

Vor etwa einem Jahr war ich beim Verfassen einer Hausarbeit für das Studium häufig abgelenkt, was mich enorm gestört und ausgebremst hat. Seitdem begleiten mich ein paar Playlists durch die anstrengenden Phasen in Beruf und Studium. Gelegentlich funktioniert das auch ohne Musik, aber in der Regel wird der Fluss zu häufig durch Unterbrechungen aus der Umgebung gestört.  … 

 

Lightbox für einfache Bildergalerien

Am Wochenende habe ich nach einer einfach Möglichkeit gesucht, auf einer Homepage 5-10 Bilder als Galerie anzeigen zu können. Ich bin recht schnell auf Lightbox von Lokesh Dakar gestoßen. Die Sache erfüllt ihren Zweck und ist innerhalb weniger Minuten in die entsprechende Webseite eingebaut. Hilfreich ist dabei die kurze Anleitung auf der verlinkten Seite. Das Einbinden von weiteren Bildern geschieht zwar manuell, allerdings ist das in dem von mir genutzten Umfang auch überhaupt kein Problem. Empfehlung ausgesprochen.