Evernote – bloß nichts vergessen

Nicht immer ist gerade genügend Zeit zum Lesen eines interessanten Artikels vorhanden, auf den ich gerade bei G+, Twitter, Facebook oder an einem anderen Ort gestolpert bin. Das ist auch kein Problem, aber diese Artikel später – und vielleicht an einem ganz anderen Endgerät – wieder zu finden, ist häufig aufwändig. Zeit, etwas an diesem Umstand zu ändern. Ich habe bisher nicht sonderlich viel von Notizzettel-Programmen gehalten, drehten diese sich doch meist um das Verfassen kurzer Gedankenstützen für den Benutzer selber. Es gibt aber ein paar Tools die auf meine Problemstellung zugeschnitten sind. Dazu gehören zum Beispiel Evernote, Read it later und Instapaper.

Bei Read it later und Instapaper konnte ich mich, warum auch immer, nicht zur Registrierung entscheiden. Irgendetwas hat mich dazu bewegt zuerst Evernote zu testen und ich habe direkt Gefallen an dem Dienst gefunden. Evernote bietet unter Anderem Software im Mac App-Store, im iPhone App-Store, ein Plugin für Chrome und eine übersichtliche Darstellung meiner gespeicherten Artikel auf der diensteigenen Webseite an. Dazu kommen noch zahlreiche andere Erweiterungen und Programme, die mit Evernote arbeiten.  Funktional steht für mich die Möglichkeit im Vordergrund Artikel zentral abzulegen, sie mit Tags zu versehen und sie auf all meinen Geräten lesen zu können. Evernote macht das richtig gut. Zusätzlich bietet sich mir so die Möglichkeit, besonders gelungene Veröffentlichungen in Themenbereichen zu ordnen und längerfristig zu speichern. Das Notizbuch kann zudem noch via Email und Twitter befüllt werden. Eine Anleitung für Twitter befindet sich hier (klick). Evernote Nutzer finden in der „Account Summary“ die Email-Adresse, an die Texte gesendet werden können, damit sie direkt im Notizbuch landen. Die gespeicherten Notizen können öffentlich sichtbar gemacht werden. So kann der Nutzer seine Sammlung auch Freunden, Kollegen oder der ganzen Welt zur Verfügung stellen.

In der kostenlosen Variante dürfen im Monat 60MB Notizen zu Evernote hochgeladen werden. Der Premium-Dienst für 5$/Monat oder 45$/Jahr bietet 1GB Upload pro Monat, versionierte Notizen, offline-Zugriff auf Android und iDevices, eine Suchfunktion innerhalb hochgeladener PDFs und einiges mehr.

Bisher bin ich mit der kostenlosen Variante sehr gut bedient und habe eine echte Bereicherung für meinen Alltag gefunden. Weitere Informationen zu Evernote gibt es hier: http://www.evernote.com/about/learn_more/. Eine kleine Einführung zur Benutzung ist auch auf der Webseite von Evernote verfügbar: http://www.evernote.com/about/getting_started/

Habt ihr Evernote auch schon getestet? Oder seht ihr Read it later, Instapaper oder sogar einen ganz anderen Dienst klar im Vorteil?

 

mkriesten

 

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