Im Netz gefunden: Alle iPhoto Ereignisse in Ordner exportieren

Die SSD vom MacBook Air meiner Freundin hat nur 64GB Kapazität. Das ist nicht viel, aber prinzipiell ausreichend – wenn man das arme Ding nicht mit seiner gesamten Fotosammlung belastet. Da in der Regel nur recht aktuelle Fotos (neuer als 2007)  interessant sind, habe ich nach einer vernünftigen Möglichkeit gesucht alle Ereignisse  zu exportieren und das hat sogar geklappt.

Im Anschluss daran wollte ich die älteren Jahrgänge löschen, um wichtige Kapazität auf der SSD zu schaffen. Wichtig war mir, dass die Ordnerstruktur automatisch erstellt und dabei der Ereignisname als Ordnername genutzt wird. Ich traf auf ein Python Script das diesen Job angeblich erledigen sollte, gab meinen Google-Künsten aber noch einen zweiten Versuch und bin auf ein fertiges Programm auf Basis von dem eben genannten Script gestoßen. Ich weiß nicht genau was Billie Hawkins auf seiner Webseite so treibt, aber das Tool „iPhoto-ExportAllEvents“ funktioniert zu 90% wie ich mir das wünsche und das interessiert mich primär.

Bevor es losgehen kann sollte sichergestellt werden, dass in der iPhoto Bibliothek keine Ereignisse mit Umlauten in den Namen vorhanden sind. Diese müssen umbenannt werden, damit das Programm sauber läuft. Nach einem Doppelklick auf die ausführbare Datei leitet ein kleiner Dialog durch den Ablauf. In drei simplen Schritten landet der Nutzer am Ziel:

  1. iPhoto Bibliothek auswählen
  2. Ziel auswählen
  3. Loslegen und abwarten

Je nach größe der Bibliothek und verfügbarer Bandbreite kann die Dauer der Übertragung variieren. Ich habe die Fotos über WLAN auf meine Time Capsule ausgelagert, was einige Zeit gedauert hat (22GB in 50 Minuten).

Hier erneut der Link zum Tool: http://soniq.org/soniqstuff/15749/iphoto-export-all-events-to-folders

Habt ihr vielleicht eine neuere, bessere Lösung auf Lager? iPhoto selbst bietet ja leider nur den Export einzelner Ereignisse, bzw. den Export mehrerer Ereignisse in einen Zielordner als alternative.

 

mkriesten

 

8 Gedanken zu „Im Netz gefunden: Alle iPhoto Ereignisse in Ordner exportieren

  1. Spontane Idee: Die iPhoto-Library auf der SSD per Rechtsklick -> „Paketinhalt anzeigen“ zeigt ja den „Inhalt“ der Library, als sei sie nur ein Ordner (was sie möglicherweise auch ist).
    Fügte man dort nun einen Systemlink oder Symlink, irgendwie so heißen diese Dinger, ein, der auf den Ordner mit den „ausgelagerten“ Bildern im Netzwerk zeigt, so würde vielleicht iPhoto diese als „lokal“ interpretieren und mit in der Mediathek anzeigen, solange man in ebendiesem Netzwerk ist. (ungetestet und Theorie. Klappt bestimmt eh nicht).

    1. Das ist auch etwas an meinem Wunsch vorbei. Die ausgelagerten und danach gelöschten Fotos – also nur eine Teilmenge von allen Bildern – sollten nicht weiter in der iPhoto Bibliothek sein.

      Ich weiß auch nicht, ob Du schon einmal in die Library geschaut hast, aber das ist nicht sonderlich übersichtlich. Die Namen der Ereignisse findest Du da z.B. nicht direkt wieder. Das läuft über XML Dateien, in denen die Informationen liegen.

    2. Ja, aber erst nachdem sie sauber sortiert ausgelagert wurden. Und dieses Auslagern hat mir das o.g. kleine Programm erleichtert. Ist auch ganz angenehm, wenn man die Foto-Bibliothek mit einem zweiten Rechner abgleichen will bzw. jemandem mehrere Ereignisse zur Verfügung stellen möchte.

  2. ich denke, ich hätte es mir so einfach gemacht, dass ich einfach die komplette Mediathek kopiert hätte und darin kann man dann alle gewünschten Ereignisse löschen (nach Datum sortieren und Mehrfachselektion).

    1. Der Aspekt „mehrere Ereignisse jemandem zu Verfügung stellen“ ist gut. Bisher erledigte ich dies durch simples Drag and Drop auf den USB-Stick. Keine Ahnung, ob da die iPhoto-Metadaten dabei sind. Aber ich bin auch der einzige mit einem Mac(Book) 😛

    2. Klar ist USB-Stick/Platte die einfache Möglichkeit, wenn ich zwei oder drei Ereignisse teilen möchte.

      Durch den Export habe ich aber alle Fotos übersichtlich auf der Time Capsule als Backup. So ähnliche mache ich das mit meiner Musik auch. Da allerdings mit rsync, weil die iTunes Medien einfacher zugänglich sind als die aus iPhoto.

      Das sind so die Kleinigkeiten die sich ergeben, wenn man im Haushalt neben sich selbst auch andere Interessenten beim Thema Fotos und Musik hat 🙂

    3. Okay, lassen wir das mal so hingestellt 🙂 In den paar Monaten, in denen ich Apple-User bin, hab ich noch nicht soo viel angesammelt. Und auch noch nichts gesichert :/ Suche noch nach DER Backuplösung (NAS im Mirrorbetrieb, aber auch FireWire800)

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