Kleinigkeit. Verwirrt mich trotzdem.

In unserem Haushalt bin ich _nicht_ die einzige Person, die unser Sonos System zu schätzen weiß. Auch nach Jahren immer noch eine wundervoll Sache und mit der im letzten Jahr erschienenen Version der Play:5 in eine ganz neue Dimension vorgestoßen. Dennoch gibt es im Controller für OS X diese Kleinigkeit, diesen Mini-Mindfuck, der mich immer wieder erwischt und aus dem Konzept bringt: In der Playlist wird der derzeit abgespielte Song mit einem „Play“-Symbol angezeigt. Oben bei der Musiksteuerung kann ich auf „Pause“ drücken, um den Song zu pausieren. Das ist schon logisch und erklärbar, aber immer noch nichts für meine Intuition.

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Schauen wir mal, ob Sonos das wirklich ernst meint:

Wobei weiterleiten und ändern immer noch zwei unterschiedliche Dinge sind. So weit denke ich dann doch noch mit.

 

Erste Schritte am Piano – ein Experiment mit Skoove

Interessiert hat es mich schon lange. In meinem Kopf hat sich der Gedanke festgesetzt, dass Klavier spielen die beste Grundlage für das Erlernen weiterer Instrumente ist. Ich spiele schon seit längerer Zeit Gitarre, allerdings eher auf Basis von Akkorden und auswendig lernen. Daher konnte ich nie wirklich eine Brücke zu anderen Instrumenten schlagen.

Kürzlich habe ich erstmals seit vielen, vielen Jahren einen Blick in eine c’t geworfen. Dort wurde Skoove vorgestellt. Ein Startup aus Berlin das über ein Webinterface Klavierunterricht anbietet. Der Artikel und einige Prokrastinationsgründe aus anderen Bereichen meines Lebens haben mich dann in den Music Store in Köln geführt, wo ich mir kurzerhand ein Einsteigerpiano, das Roland F-20-CB, gekauft habe. Roland bewirbt das Piano als optimales Einstiegsgerät für Kinder – wird mir sicher nicht schaden. 88 Tasten, USB Interface, in dem Preissegment die angenehmste Tastatur (sagt man das so?) aller vorhandenen Geräte. Das reichte mir aus. Auf geht’s!

Ich bin wirklich fasziniert davon, wie einfach die Einrichtung des Klaviers in Skoove läuft: Aufbauen, anschließen, linke Taste, rechte Taste, Gerät erkannt. Dann noch auswählen, ob ich per Kopfhörer, Lautsprecher oder PC-Lautsprecher den Sound wiedergebe – fertig! Das hat das Team aus Berlin schon mal richtig, richtig gut gemacht.

Die ersten Lektionen wirken leicht, vielleicht sogar etwas zu leicht. Aber der Schein trügt. Die Schwierigkeit der Lektionen steigt für einen unbedarften Anfänger wie mich recht schnell. Zügig kommt die linke Hand dazu – zunächst als 1:1 Begleitung der rechten Hand. Noch im ersten Grundkurs folgt dann aber bereits eine Bassbegleitung, die mir einiges abfordert. Die Übungslektion dauert dann nicht mehr 5-10, sondern eher 30 und mehr Minuten. Ist aber richtig so, denn hier liegt der Spaß!

Frustration kommt bei mir nicht auf. Die Lektionen sind so aufgebaut, dass sie sich weitestgehend nach mir richten: zunächst wird die zu erlernende Melodie vorgespielt. Dann spiele ich in eigenem Tempo, Note für Note schreitet der Fortschrittsbalken dabei voran. Hier verbringe ich die meiste Zeit der Lektionen und versuche Tempo, Betonung und Notenlänge bereits selbst auszuarbeiten. Am Ende folgt dann noch gemeinsames Spiel mit dem Computer.

Skoove wechselt dabei zügig von der Nummerierung der Finger für das Spielen zu Noten. Auf dem Bildschirm sehe ich stets ein virtuelles Klavier im unteren Bereich, oben sind die Noten dargestellt. Ich persönlich habe mich von Beginn an an den Noten orientiert. Meine Vorstellung ist, dass ich mir dadurch mittelfristig direkt das Lesen aneignen kann. Das genannte Klavier am unteren Bildschirmrand bekommt nur minimale Beachtung.

Die Webanwendung funktioniert bisher absolut reibungslos. An der einen oder anderen Stelle wird klar, dass hier ein Startup am Werk ist. Das ist allerdings nicht zwingend negativ gemeint! Zwar bin ich etwas irritiert, dass mir bei der Nutzung von Safari vorgeschlagen wird, doch lieber auf Chrome zu wechseln, aber im Vergleich zu den positiven Dinge kann ich darüber hinwegsehen: keine Überfrachtung mit Features – das Wesentliche läuft. Und es geht um das Wesentliche. Ein Minimum Viable Product, aber nicht mehr auf kleinster Stufe! An Skoove wird fleißig gebaut. Kürzlich kam ein Feature hinzu das die Benutzung von Akustik-Pianos erlaubt. Benötige ich für mich nicht unbedingt, ist aber eine tolle Ergänzung, um weitere Kundengruppen zu erreichen.

Ich wünsche mir, dass weiterhin so sinnvoll an dem Produkt gebaut wird. Nett fände ich persönlich Verbesserungen bei Anzeige, Navigation und Umgang mit dem eigenen Fortschritt. Es muss nicht alles gamifiziert werden, aber der Bereich ist schon sehr basic.

Die ersten Lektionen in Skoove sind, nach Registrierung, kostenlos verfügbar. Das Premium-Abo mit vollem Zugriff kostet 9,95€ im Monat. Für jemanden wie mich, der in der aktuellen Situation definitiv keine festen Zeiten bei einem Lehrer in den Alltag einbauen kann, ist das meiner Meinung nach eine perfekte Lösung zu einem absolut fairen Kurs. Vielleicht bin ich sogar etwas überrascht über den niedrigen Preis.

Unterm Strich herrscht aber Begeisterung. Ich freue mich schon auf die nächsten Stunden mit dem Pianoexperiment und werde an dieser Stelle berichten.

 

Ihr wollt diesen Zugriff, weil? MP3 Download-Codes im Vinyl-Hype

Ich nutze gerne Internetdienste. Sie machen häufig Spaß, bringen mich mit interessanten Personen zusammen und ermöglichen Dinge, die ich alleine gar nicht oder viel zu langsam schaffen würde. Dabei rücke ich mit Sicherheit deutlich mehr Daten heraus, als das vielen Menschen für sich selbst lieb ist. Ich bin aber auch ein Freund der gelegentlichen Entschleunigung. Unter anderem deshalb mache und höre ich Musik. Bei letzterem bin auch ich ein Opfer des aktuellen Hypes um Vinyl. Tonträger habe ich mir zwar auch in den letzten Jahren schon gekauft, aber die gute Schallplatte hat der Sache noch eine andere Qualität verliehen. Allem anderen voran in Bezug auf eine bewusste Atempause im sonst so durchgetakteten Leben. Außerdem hatte ich für die zuvor gekauften CDs kein Abspielgerät.

Neben der Abspielmöglichkeit über Platte bin ich aber auch ein großer Freund der Sonos-Boxen hier im Haus. Heißt: ich bin Hybrid unterwegs. Mit Sonos streame ich gerne einen Mix vorhandener MP3s und Spotify. Glücklicherweise befindet sich bei einer höheren Anzahl von Schallplatten ein Download-Code mit in der Verpackung. Ich mag es sehr, wenn das lästige Digitalisieren wegfällt und ich die Songs direkt herunterladen kann.

Heute war ich allerdings reichlich verwirrt, als ich für einen MP3-Download entweder ein Benutzerkonto anlegen, oder Zugriff über die Accounts anderen Plattformen gestatten sollte. Wofür bitte benötigt man diese Zugriffsrechte, wenn ich doch nur ein paar Songs herunterladen möchte, die ich sowieso schon gekauft habe?

Zu den angefragten Rechten gehörten:

  • Spotify: Die Personen, denen Du folgst, verwalten
  • Spotify: Deine Privaten Playlists verwalten
  • Spotify: Deine öffentlichen Playlists verwalten
  • Twitter: See who you follow and follow new people
  • Twitter: Update your profile
  • Twitter: Post Tweets for you

Mal schauen, ob ich auf meine Fragen eine Antwort bekomme:

 

#plattengeschwafel und @Musikdusche

Im Frühjahr hat Christian angefangen auf der Webseite plattengeschwafel.de Artikel zu Vinyl-Releases zu schreiben. Ich bin nach wenigen Wochen eingestiegen und seitdem betreiben wir gemeinsam die Seite.

Wir haben in den letzten Monaten viel positives, aber auch erdendes Feedback bekommen. Das ist sehr gut, denn zum einen werden wir immer weiter beflügelt und zum anderen gibt es eine Vielzahl toller Anreize, was wir noch beachten können und sollten. Derzeit macht die Sache einfach Spaß. Wir sind in Kontakt zu mehreren neuen Bands und Labels bekommen und haben Artikel über deren Releases verfasst. Eine sehr nette Sache, denn so kommen wir in Kontakt mit neuer Musik, die wir sonst vielleicht gar nicht kennen gelernt hätten und treffen auf eine Menge netter Leute, die sich in der riesigen Musikszene herumtreiben. Alleine dafür würde es sich lohnen, wäre es nicht ohnehin eine private Freude, über Musik zu schreiben.

Vor einigen Wochen ist Kai von Musikdusche auf uns zugekommen. Er war auf der Suche nach Gesprächspartnern für seinen Podcast zu den Themen Musik und Popkultur. Die Einladung zum gemeinsamen Aufzeichnen einer oder mehrerer Episoden nahmen wir gerne an. Jetzt ist es so weit und ihr könnt hier klicken, um zur Folge #05 von Musikdusche zu gelangen. Die Aufzeichnung hat irgendwo auch das gebracht, was ich zuvor von plattengeschwafel.de geschrieben habe: Kontakt zu Musikinteressierten, ein interessantes und spaßiges Gespräch, bei dem die Zeit einfach verflog. Ein paar zusätzliche Worte zum Inhalt des Podcasts gibt es hier.

Die nächste Folge ist bereits geplant. So kann es gerne weitergehen mit den privaten Projekten.

Der Vollständigkeit halber:
Musikdusche bei Facebook
Musikdusche bei Twitter
Musikdusche Podcast Homepage
Plattengeschwafel bei Facebook
Plattengeschwafel bei Twitter
Plattengeschwafel Homepage

 

Musik hören mit Sonos und Schallplatten

Irgendwie hat es mich dann langsam aber sicher auch gepackt: Musik kommt bei mir immer häufiger von der Platte auf die Boxen, statt als Stream aus dem Internet. Ich habe bereits vor fünf oder sechs Jahren damit angefangen, mir Schallplatten zuzulegen. In der Regel waren das solche, die ich auf CD gar nicht oder nur deutlich teurer bekommen habe. Heute kaum vorstellbar, dass Vinyl eine ganze Zeit lang günstiger war als CD. Der Hype ist da und er verstärkt sich von Monat zu Monat.

… 

 

Line6 GearBox unter OS X Yosemite installieren

Ich habe mir vor circa 10 Jahren ein USB Interface für den Computer gekauft, an das ich Mikrofon und Instrument anschließen kann. Gelegentlich packe ich das Teil aus und spiele etwas Gitarre darüber. Allerdings unterstützt Line6 für den guten, alten TonePort UX1 die Installation der entsprechenden Amp-Software mit dem Namen GearBox nur bis OS X Lion. Die letzte Version der Software wurde im März 2010 veröffentlicht. Glücklicherweise gibt es einen Workaround, mit dem sich die notwendige Software auch in neueren Version von Apples Betriebssystem installieren lässt.

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Fokus mit Musik

Vor etwa einem Jahr war ich beim Verfassen einer Hausarbeit für das Studium häufig abgelenkt, was mich enorm gestört und ausgebremst hat. Seitdem begleiten mich ein paar Playlists durch die anstrengenden Phasen in Beruf und Studium. Gelegentlich funktioniert das auch ohne Musik, aber in der Regel wird der Fluss zu häufig durch Unterbrechungen aus der Umgebung gestört.  … 

 

Lightbox für einfache Bildergalerien

Am Wochenende habe ich nach einer einfach Möglichkeit gesucht, auf einer Homepage 5-10 Bilder als Galerie anzeigen zu können. Ich bin recht schnell auf Lightbox von Lokesh Dakar gestoßen. Die Sache erfüllt ihren Zweck und ist innerhalb weniger Minuten in die entsprechende Webseite eingebaut. Hilfreich ist dabei die kurze Anleitung auf der verlinkten Seite. Das Einbinden von weiteren Bildern geschieht zwar manuell, allerdings ist das in dem von mir genutzten Umfang auch überhaupt kein Problem. Empfehlung ausgesprochen.

 

djay Pro von Algoriddim mit Spotify Integration

Vor einigen Tagen habe ich im Mac App Store djay Pro von Algoriddim gesehen. Ich bin schon länger an der Software interessiert gewesen, mich hat aber die fehlende Spotify Integration gestört. Für iOS war diese schon vorhanden, nicht aber für OS X. Das hat sich nun anscheinend geändert. Die aktuelle Version im App Store kommt mit Spotify im Gepäck für den Preis von ca. 45€ daher. In der Beschreibung ist von einem um 40% reduzierten Einführungspreis die Rede. Resultat: Impulskauf.

djay Pro GUI

Das User Interface ist aufgeräumt und größtenteils intuitiv bedienbar.

Meine Erwartungshaltung war im Prinzip: dann ist ja jetzt alles da, was ich brauche. Darüber habe ich vor dem Kauf  allerdings nicht gründlich genug nachgedacht. Ich „scrobble“ meine Musik seit mittlerweile über 10 Jahren auf last.fm und habe auch immer noch Spaß an den dort erzeugten Statistiken. Die DJ Software von Algoriddim bietet hier leider keine Möglichkeit, die gehörten / gespielten Songs in die Statistik einfließen zu lassen. Das finde ich halbwegs verständlich, denn mein Anwendungsbeispiel ist wahrscheinlich nicht sonderlich repräsentativ für die Verwendung von DJ Software. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, über die last.fm App für OS X etwas zu machen. Derzeit geht das, soweit ich weiß, noch nicht – eine Anfrage an den Dienst kostet aber nichts.

Für mich und meine Kopfhörer sind 45€ für eine Software zum Abspielen von Musik vielleicht doch etwas viel Geld. Spaß macht es aber schon, sich sowohl aus der eigenen Musiksammlung, als auch aus dem riesigen Angebot von Spotify Songs heraussuchen zu können. Mal schauen, was ich nach Silvester darüber sage.

 

Lösung: Acer Aspire E1-572G fährt nach Update auf Windows 8.1 nicht mehr herunter

Irgendwo in der Acer Community befindet sich ein kurzer Artikel mit Anweisungen zur Installation unterschiedlicher Treiber und Power Management Software. Ich habe das ausprobiert und der Computer lässt sich jetzt wieder sauber herunterfahren. Ist mir relativ egal, was die Ursache des Problems ist. Wichtig ist, dass diese Anleitung eine Lösung bringt. Was für ein Gegurke wegen eines Updates von Windows 8 auf Windows 8.1. Das kann keiner mögen.