Tablet statt Laptop – erste Gehversuche

Ich hatte vor einigen Tagen darüber berichtet, dass ich eines meiner Laptops durch ein Tablet ersetzen möchte. Mittlerweile habe ich sowohl das neue Endgerät, als auch die Basiseinrichtung dessen erledigen können. Sprich: ich habe es eingeschaltet, die neueste Firmware aufgespielt und das Gerät mit Exchange verbunden. Doch dabei soll es natürlich nicht bleiben, weil ich den kleinen Helfer im Alltag einsetzen möchte. Für so viele Aufgaben wie möglich.

Zuerst standen für mich Programme auf dem Plan, mit denen ich Office-Dateien lesen, ggf. leicht anpassen und erstellen kann. Ich erhielt einen Hinweis zu „Documents To Go„, was für eine ganze Palette an Endgeräten angeboten wird. Ich habe mir heute 8-10 Dokumente (.doc, .xls) damit angeschaut. Näheres kann ich dazu allerdings erst sagen, wenn ich die App länger benutze. Der erste Eindruck ist – ich habe es ehrlich gesagt nicht anders erwartet – sehr positiv; die Euphorie bleibt vielleicht aber nicht immer.

Neben DocsToGo wollte ich noch einen „Passwortsafe“ installieren, in dem ich meine diversen Zugänge verwalten kann. Ich konnte mir Zugänge bisher immer gut merken, verwende den Speicherplatz Hirn jetzt aber lieber anderweitig und lagere Benutzernamen/Passwort-Kombinationen aus. Meine Wahl fiel auf 1Password, welches mir mein geschätzter Freund Joerg Hochwald bereits einige Male empfohlen hat. Neben der Variante für mobile Endgeräte landete auch die Desktop-Version in meinem Warenkorb. Beide Programme synchronisieren sich über WLAN – wenn gewünscht und eingerichtet.

In den kommenden Wochen werde ich mir die Arbeit mit dem Tablet etwas genauer anschauen. Technisch möchte ich mich in den kommenden Tagen damit beschäftigen, einen WebDAV Server auf dem iPad einzubinden. Wenn ich das (Netz) richtig überflogen habe gibt es da Möglichkeiten. Der WebDAV Server dient auch als „Daten-Backend“ für ein Wiki; hier werde ich Dokumente ablegen, die nicht direkt im Wiki geschrieben werden.

 

mkriesten

 

4 Gedanken zu „Tablet statt Laptop – erste Gehversuche

  1. Wie sicher schätzt du denn ‚Passwortsafe1‘ ein? Bei so sensiblen Daten hab ich immer ein wenig Bedenken, wenn diese ‚on air‘ gesynct werden? Nutze momentan eine verschlüsselte DB auf dem IPhone, die nur lokal gemanaged wird.
    DocsToGo klingt intressant!

    1. Darüber habe ich mich vorher auch informiert.

      1. Die Übertragung zwischen den Geräten funktioniert nur dann, wenn sie im selben WLAN sind. Stufe 1. Aber nichts, was wirklich Sicherheit gibt.

      2. Der Sync passiert nur, wenn auf beiden Geräten 1Password mit Master-Passwort entsperrt wird. Das Master-Passwort kann auf beiden Geräten unterschiedlich gewählt werden. Hier bist Du in gewisser Weise für Deine eigene Sicherheit zuständig.

      3. Bei der initialen Konfiguration werden zwei „secret words“ auf dem Desktop-Tool erstellt, die Du dann auf dem mobilen Gerät entsprechend eingeben musst. Einstellen solltest Du das nicht unbedingt, wenn Dir gerade jemand über die Schulter schaut.

      4. Die Übertragung zwischen den Geräten erfolgt verschlüsselt. Die Geräte handeln zuerst einen „Session Key“ aus, denn wird die Information lokal entschlüsselt und mit dem Session Key verschlüsselt übertragen. Der Empfänger entschlüsselt dann mit dem Key und verschlüsselt wieder lokal.
      Im Prinzip ist das nichts unbekanntes. Diese Methodik wird in anderen Bereichen der sicheren Datenübertragung auch genutzt.

      Auf der Herstellerseite ist das auch beschrieben:
      http://help.agilebits.com/1Password3/agile_keychain_design.html

      Ich werde die Tage mal einen Sync-Vorgang mitschneiden und schauen, ob ich irgendetwas verdächtiges finde.

  2. Bin auch sehr zufrieden mit 1password. Habe das auch meiner Freundin gezeigt und die ist echt begeistert davon. Kostet im App Store derzeit wieder 39,99€, ich habe das für 19,99€ gekauft. Dazu noch die Pro-Variante für iPad/iPhone.

    Das klingt erstmal recht teuer für einen Passwortspeicher. Aber es funktioniert einfach sehr gut und bietet viele Möglichkeiten, es nach meinem Bedarf zu bedienen.

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