Tablet statt Laptop – Stand nach sieben Wochen

Seit ich mein Laptop abgeschaltet habe sind nun sieben Wochen vergangen und mittlerweile ist es schon Normalität, mit dem Tablet zu arbeiten. Ich konnte mich schnell an den Umgang mit Touchscreen, Apps und externer Tastatur gewöhnen. Die Aufgabe ist bei mir aber auch nicht sonderlich schwierig, hatte ich mein Laptop vorher doch hauptsächlich zum Kommunizieren genutzt.

Hardware
Das KeyFolio Pro von Kensington ist mir bisher eine echte Hilfe gewesen. Den Akku musste ich erstmals nach etwa fünf Wochen laden, was für mich völlig in Ordnung ist. Die Tastatur lässt sich sehr gut bedienen und ich kann zügig und korrekt darauf schreiben. Dass iOS Sondertasten verfügbar sind, erleichtert die Bedienung des Tablets. Im Alltagseinsatz zeigt die Kunstlederhülle allerdings einige Schwächen bei der Haltbarkeit. Ich benutze das iPad täglich für die Arbeit und kann es nicht immer mit Samthandschuhen anfassen und so zeigen sich jetzt bereits Abnutzungserscheinungen an den Außenrändern des KeyFolio. Diese sind zwar nicht sonderlich stark ausgeprägt, aber sie sind mir aufgefallen.
Das iPad selbst ist ein tolles Gerät. Bedienung und Haptik lassen für mich derzeit keine Wünsche übrig – aber vielleicht weiß ich ja von einigen Wünschen noch gar nicht. Hauptschwäche ist das nicht vorhandene Retina-Display mit hoher Auflösung, aber das sollte sich noch in diesem Jahr erledigen.

Software
In Sachen Apps bin ich bisher recht zurückhaltend geblieben und komme gut mit wenigen, wichtigen Programmen aus. Neben integriertem Kalender, Mail und Adressbuch nutze ich weiterhin 1Password und Documents to Go. Außerdem die ordentlich gelungene IBM Connections App für Zugriff auf eine Kollaborationsplattform und SimpleMind+ für das Erstellen einfacher Mind Maps.
Auf Netzlaufwerke greife ich weiterhin mit WebDAV Nav zu, weil es alle Funktionen bietet, die ich benötige. Zusätzlich bieten mir Remoter VNC und Citrix Receiver Zugriff auf entfernte Systeme und damit ist zum Thema Apps vorerst auch alles gesagt.

In der Zwischenzeit bin ich auch auf ein paar weitere Probleme gestoßen. Beide stehen in Zusammenhang mit makrobasierten Arbeitsabläufen in Microsoft Office. Die haben allerdings im Jahr 2012 nichts zu suchen und das Problem ist nicht das Tablet.

Oder sehe ich das falsch?

 

mkriesten

 

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