Der ganz normale Vinyl-Wahnsinn

Ganz spannende Frage: wann platzt die Vinyl-Preisblase? Unglaublich, wie die Preise in den letzten Jahren nach oben gegangen sind. Für einzelne Stücke fehlen wir da die Worte. Klar, hier kommt es auch darauf an, ob Releases nachgepresst werden. Dann ist es schnell vorbei mit der Ausbeuter-Freude. Insgesamt sieht das trotzdem gar nicht gesund aus.

Im Bild: Oh Wonder – self titled 12″ LP. Habe ich letztes Jahr für 15€ gekauft. Wollen anscheinend relativ viele Menschen haben. Aktuell ein Exemplar zu 192€ + Versand im Shop.

 

Karl Kante – Jemand

So viel Insiderwissen darf ich doch sicherlich raushauen: das erste Album des alten Singer-Songwriter Duos meines besten Freundes Christian und mir sollte Karl Kante heißen. Dazu kam es nie. Es ist auch sehr lange her und wir wussten damals gar nicht, was das eigentlich heißen würde, ein komplettes Album zu schreiben und zu produzieren. Die Idee war schön und der Name hat uns immer begleitet. Jetzt hat er endlich ein Zuhause: Christian macht Musik als Karl Kante.

Es handelt sich um instrumentale Musik mit Elementen von Hip Hop, Jazz und elektronischen Einflüssen. Daraus möchte er jetzt eine 10″ machen. Das Teil soll Jemand heißen und in möglichst kleiner Auflage erscheinen. Kleine Auflagen sind generell schwer zu realisieren, aber es gibt da eine Lösung: qrates.com und euch!

Mich persönlich würde es sehr freuen, wenn ihr euch die 5 Tracks für die EP einfach anhört und selbst entscheidet, ob es euch gefällt. Falls ja, könnt ihr euch eine von 100 ggf. erscheinenden EPs sichern, indem ihr die Aktion auf qrates.com unterstützt. Ich habe mir mein Exemplar schon reserviert.

Hier geht es zur Aktion: Karl Kante – Jemand

 

Ihr wollt diesen Zugriff, weil? MP3 Download-Codes im Vinyl-Hype

Ich nutze gerne Internetdienste. Sie machen häufig Spaß, bringen mich mit interessanten Personen zusammen und ermöglichen Dinge, die ich alleine gar nicht oder viel zu langsam schaffen würde. Dabei rücke ich mit Sicherheit deutlich mehr Daten heraus, als das vielen Menschen für sich selbst lieb ist. Ich bin aber auch ein Freund der gelegentlichen Entschleunigung. Unter anderem deshalb mache und höre ich Musik. Bei letzterem bin auch ich ein Opfer des aktuellen Hypes um Vinyl. Tonträger habe ich mir zwar auch in den letzten Jahren schon gekauft, aber die gute Schallplatte hat der Sache noch eine andere Qualität verliehen. Allem anderen voran in Bezug auf eine bewusste Atempause im sonst so durchgetakteten Leben. Außerdem hatte ich für die zuvor gekauften CDs kein Abspielgerät.

Neben der Abspielmöglichkeit über Platte bin ich aber auch ein großer Freund der Sonos-Boxen hier im Haus. Heißt: ich bin Hybrid unterwegs. Mit Sonos streame ich gerne einen Mix vorhandener MP3s und Spotify. Glücklicherweise befindet sich bei einer höheren Anzahl von Schallplatten ein Download-Code mit in der Verpackung. Ich mag es sehr, wenn das lästige Digitalisieren wegfällt und ich die Songs direkt herunterladen kann.

Heute war ich allerdings reichlich verwirrt, als ich für einen MP3-Download entweder ein Benutzerkonto anlegen, oder Zugriff über die Accounts anderen Plattformen gestatten sollte. Wofür bitte benötigt man diese Zugriffsrechte, wenn ich doch nur ein paar Songs herunterladen möchte, die ich sowieso schon gekauft habe?

Zu den angefragten Rechten gehörten:

  • Spotify: Die Personen, denen Du folgst, verwalten
  • Spotify: Deine Privaten Playlists verwalten
  • Spotify: Deine öffentlichen Playlists verwalten
  • Twitter: See who you follow and follow new people
  • Twitter: Update your profile
  • Twitter: Post Tweets for you

Mal schauen, ob ich auf meine Fragen eine Antwort bekomme:

 

#plattengeschwafel und @Musikdusche

Im Frühjahr hat Christian angefangen auf der Webseite plattengeschwafel.de Artikel zu Vinyl-Releases zu schreiben. Ich bin nach wenigen Wochen eingestiegen und seitdem betreiben wir gemeinsam die Seite.

Wir haben in den letzten Monaten viel positives, aber auch erdendes Feedback bekommen. Das ist sehr gut, denn zum einen werden wir immer weiter beflügelt und zum anderen gibt es eine Vielzahl toller Anreize, was wir noch beachten können und sollten. Derzeit macht die Sache einfach Spaß. Wir sind in Kontakt zu mehreren neuen Bands und Labels bekommen und haben Artikel über deren Releases verfasst. Eine sehr nette Sache, denn so kommen wir in Kontakt mit neuer Musik, die wir sonst vielleicht gar nicht kennen gelernt hätten und treffen auf eine Menge netter Leute, die sich in der riesigen Musikszene herumtreiben. Alleine dafür würde es sich lohnen, wäre es nicht ohnehin eine private Freude, über Musik zu schreiben.

Vor einigen Wochen ist Kai von Musikdusche auf uns zugekommen. Er war auf der Suche nach Gesprächspartnern für seinen Podcast zu den Themen Musik und Popkultur. Die Einladung zum gemeinsamen Aufzeichnen einer oder mehrerer Episoden nahmen wir gerne an. Jetzt ist es so weit und ihr könnt hier klicken, um zur Folge #05 von Musikdusche zu gelangen. Die Aufzeichnung hat irgendwo auch das gebracht, was ich zuvor von plattengeschwafel.de geschrieben habe: Kontakt zu Musikinteressierten, ein interessantes und spaßiges Gespräch, bei dem die Zeit einfach verflog. Ein paar zusätzliche Worte zum Inhalt des Podcasts gibt es hier.

Die nächste Folge ist bereits geplant. So kann es gerne weitergehen mit den privaten Projekten.

Der Vollständigkeit halber:
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Plattengeschwafel Homepage

 

Musik hören mit Sonos und Schallplatten

Irgendwie hat es mich dann langsam aber sicher auch gepackt: Musik kommt bei mir immer häufiger von der Platte auf die Boxen, statt als Stream aus dem Internet. Ich habe bereits vor fünf oder sechs Jahren damit angefangen, mir Schallplatten zuzulegen. In der Regel waren das solche, die ich auf CD gar nicht oder nur deutlich teurer bekommen habe. Heute kaum vorstellbar, dass Vinyl eine ganze Zeit lang günstiger war als CD. Der Hype ist da und er verstärkt sich von Monat zu Monat.

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